Titelbild für das 2. Miniprojekt "Decode"
2. Miniprojekt: DECODE
(KW 18+19)

Maschinen / KIs kommunizieren durch Code, können aber auch menschliche Sprache verstehen. Im Zuge dieses Miniprojekts wurde die These aufgestellt, dass in Zukunft Menschen mit modernster Technik in der Lage sein werden, maschinelle Codes schnell zu erfassen und zu decodieren. 

Diese Art der Informationsentschlüsselung kann heute schon via Smartphone, in Zukunft vielleicht sogar mit smarten Kontaktlinsen umgesetzt werden. Wie dies aussehen könnte, wird hier am Beispiel einer Ausstellung im Museum Fünf Kontinente und den dazugehörigen Plakaten gezeigt. 
Plakate
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Zwei Plakatentwürfe im Untergeschoss des Münchner Hauptbahnhofs
Die Überlegung für dieses Zukunftsszenario ist, die Aufmerksamkeit der Besucher durch minimalistisches Design auch in einer informations- und reizüberfluteten Welt zu erreichen.

Für die Plakatserie wurden mehrere bekannte Codierungsmethoden gesammelt und anschließend die Internetadresse bzw. der Standort des Museums entsprechend codiert. 
Dabei war es spannend zu sehen, auf wie vielen verschiedenen Wegen dies heutzutage schon möglich ist. Diese Art der Kommunikation ist sehr technisch, sogar zukunftsweisend, und könnte damit  zu einer neuen Form der Informationsvermittlung und -gestaltung führen.
Barcode
Barcode
Binärcode
Binärcode
Binärcode
Bitly-Link
Bitly-Link
Dezimal-Codierung
GPS-Daten
Längen- und Breitengrad
QR-Code
Text
Text
Unicode
Unicode
Dezimal-Codierung
Webadresse
ausstellungskonzept
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Comic der die Entschlüsselung von Code mithilfe einer App und smarten Kontaktlinsen erklärt
Die Entschlüsselung der Codes auf den Plakaten oder in der Ausstellung funktioniert folgendermaßen :

Scannt ein Mensch oder eine KI die auf den Plakaten enthaltenen Codes entweder durch die entsprechende App oder zum Beispiel smarten Kontaktlinsen wird der Code automatisch erfasst und entschlüsselt. Daraufhin wird automatisch eine Verbindung zu den codierten Inhalten hergestellt und weitere Informationen (z.B. die entsprechende Webseite, ein Rätselspiel oder Texte, Bilder, Videos, uvm.) eingeblendet. 

Dabei muss es sich nicht immer um maschinelle Codes handeln, auch historische Malereien und andere Bestandteile von Ausstellungsstücken können codifiziert und gescannt werden.







© Katharina Buchhauser, 2017

In Zusammenarbeit mit Moby Digg
Dank an Xuyen Dam und Herburg Weiland

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